"Was soll ich mitbringen?" hört fast jedes Tierhotel regelmäßig. Der Kunde möchte sein Tier gut vorbereiten, und das Hotel möchte vermeiden, dass am Anreisetag Futter, Impfbestätigung, Medikamentenplan oder eine wichtige Gesundheitsinformation fehlen.
Am besten wird diese Frage nicht jedes Mal neu beantwortet. Eine kurze, feste Packliste kann vor dem ersten Aufenthalt verschickt und vor stark nachgefragten Zeiten erinnert werden.
Die Liste sollte nicht möglichst lang sein. Sie soll helfen, das wirklich Wichtige einzupacken und Dinge zu vermeiden, die den Alltag im Hotel erschweren.
Dokumente und Impfungen
Gesundheitsinformationen stehen an erster Stelle. Das Hotel sollte klar sagen, welche Impfungen erforderlich sind und wie sie bestätigt werden sollen.
Praktisch sind:
- Heimtierausweis oder Foto aktueller Impfungen,
- Information zur Entwurmung, falls erforderlich,
- Kontaktdaten des Tierarztes bei gesundheitlichen Problemen,
- Medikamentenliste mit genauer Dosierung,
- Informationen zu Allergien.
Wenn die Anforderungen dauerhaft gelten, gehören sie auf die Website und in die Nachricht vor dem Aufenthalt. Der Kunde sollte nicht erst bei der Anreise von einer fehlenden Impfung erfahren.
Futter und Fütterung
Für viele Tiere ist der Ortswechsel schon Stress genug. Ein Futterwechsel zur gleichen Zeit kann die Situation verschlechtern.
Bitten Sie den Kunden, Futter für den gesamten Aufenthalt mitzubringen, am besten mit Reserve für einen zusätzlichen Tag. Wichtig sind außerdem Portionen, Fütterungszeiten, erlaubte Leckerli, unverträgliche Lebensmittel und mögliche Magenprobleme bei Futterwechsel.
Das Futter sollte mit dem Namen des Tieres beschriftet sein. Bei hoher Auslastung machen solche Kleinigkeiten einen großen Unterschied.
Decke, Bett oder etwas Vertrautes
Nicht jedes Tier braucht ein eigenes Bett, aber viele Hunde und Katzen beruhigen sich schneller mit einem bekannten Geruch. Eine Decke, Matte oder ein kleines Körbchen ist oft ein guter Kompromiss.
Sagen Sie aber klar, dass Dinge schmutzig oder beschädigt werden können. Teure oder sehr emotionale Gegenstände sollten nicht mitgebracht werden. Das Gleiche gilt für Spielzeug: Einige Hotels erlauben ein oder zwei Stück, andere verzichten aus Sicherheitsgründen darauf. Wichtig ist, dass der Kunde es vorher weiß.
Leine, Halsband und sichere Ankunft
Anreise und Abholung sind Momente, in denen leicht Unruhe entsteht. Das Tier ist aufgeregt, der Kunde hat es eilig, und vielleicht kommt gerade ein weiterer Gast.
Erinnern Sie an ein gut sitzendes Halsband oder Geschirr, eine Leine, eine Marke, falls vorhanden, und eine Transportbox für Katzen oder kleine Hunde. Auch wenn das Hotel Zubehör hat, sollte das Tier sicher und kontrolliert ankommen.
Medikamente und Anweisungen
Wenn ein Tier Medikamente bekommt, müssen die Angaben eindeutig sein. "Morgens eine Tablette" reicht nicht. Notwendig sind Name des Medikaments, Dosis, Uhrzeit, Art der Gabe und was zu tun ist, wenn das Tier verweigert.
Medikamente sollten in der Originalverpackung oder klar beschriftet mitgebracht werden. Bei längeren Aufenthalten ist ein zusätzlicher Tagesvorrat sinnvoll. Diese Information darf nicht nur in einem Telefonat stecken.
Was besser zuhause bleibt
Kunden packen oft aus guter Absicht zu viel ein. Hilfreich ist eine kurze Liste von Dingen, die nicht mitgebracht werden sollten:
- teures oder sentimentales Spielzeug,
- zu viele Accessoires,
- offene, unbeschriftete Futterpackungen,
- Leckerli ohne Inhaltsangaben,
- Dinge, die das Tier leicht zerstören oder verschlucken kann.
Das muss nicht streng klingen. Es geht um Sicherheit, Hygiene und einfachere Betreuung.
Wie die Liste verschickt wird
Senden Sie die Liste nach der Bestätigung des Aufenthalts und erinnern Sie einige Tage vor der Anreise daran. Sie darf kurz sein, sollte aber immer gleich sein.
Das Hotel bekommt ruhigere Anreisen. Der Kunde hat weniger Unsicherheit. Das Team gibt keine unterschiedlichen Antworten, je nachdem, wer gerade ans Telefon geht.
AnimalAdmin hilft, Kunden, Tiere, Impfungen, Notizen und Reservierungen an einem Ort zu verwalten. So hängt die Vorbereitung nicht nur vom Gedächtnis oder der letzten Nachricht ab.